Strategien für Aspies

10 Regeln, wie Sie mit Ihren Mitmenschen besser zurechtkommen

 

1. Führen Sie keine Monologe:

Lange Vorträge über Ihr Spezialinteresse langweilen Ihren Gesprächspartner.

 

2. Nicht ständig kritisieren:

Verzichten Sie möglichst darauf, Ihren Mitmenschen deren Fehler oder Ungenauigkeiten aufzuzeigen. Nicht-Autisten empfinden das als Pedanterie, über die sie sich ärgern.

 

3. In die Augen schauen:

Versuchen Sie, Ihren Gesprächspartner ab und zu anzuschauen. Der Blickkontakt ist für andere Menschen bedeutsam.

 

4. Keine verletzenden Wahrheiten äussern:

Auch wenn Sie sich der Wahrheit eher verpflichtet fühlen als den Gefühlen anderer, verzichten Sie auf negative oder verletzende Äusserungen.

 

5. Rückzugszeiten:

Planen Sie täglich eine Regenerationszeit für sich ein, in der Sie (allein) nur das machen, was Ihnen wirklich gut tut.

 

6. Erklären Sie Ihre Sicht- und Erlebensweise:

Menschen, die wichtig für Sie sind, sollten wissen, was bei Asperger-Betroffenen anders ist.

 

7. Gefühle erfragen:

Wenn Sie Schwierigkeiten haben, die Gefühle Ihres Gegenübers an seiner Mimik und Gestik zu erkennen, fragen Sie ihn, was er gerade empfindet.

 

8. Gefühle äussern:

Für Nicht-Betroffene ist es sehr wichtig zu erfahren, was der andere fühlt. Zeigen oder äussern Sie Ihre Gefühle. Wenn Sie nichts empfinden, sagen Sie das auch.

 

9. Trösten:

Wenn ein Nicht-Autist traurig ist und weint, tut es ihm gut, wenn Sie versuchen, ihn zu trösten, anstatt wegzugehen und ihn allein zu lassen.

 

10. Körperliche Nähe:

Wenn Ihnen eine Umarmung, eine liebevolle Berührung oder ein Kuss als Zeichen der Zuneigung nicht möglich ist, finden Sie mit Ihrem Partner stattdessen Worte oder andere Zeichen.