Asperger-Autismus Selbsthilfegruppe (für erwachsene Betroffene mit offizieller Diagnose) in Uster im Selbsthilfezentrum Zürcher Oberland

 

In der Asperger Selbsthilfegruppe Uster (im Selbsthilfezentrum Zürcher Oberland www.selbsthilfezentrum-zo.ch ) kommen pro Treffen ca. 7 – 10 Personen zusammen. Gemeinsam bearbeiten wir ein zentrales Problem oder ein aktuelles Lebensthema. Im offenen Gespräch werden Erfahrungen ausgetauscht und Lösungen angestrebt. Dabei ist jedes Gruppenmitglied sowohl in der hilfesuchenden als auch in der helfenden Rolle. Jedes Gruppenmitglied ist gleichberechtigt und mitverantwortlich für das Gelingen der Gruppe.

 

Gruppe:

Zurzeit sind wir 12 Personen (Männer & Frauen) im Alter zwischen 25 und 56 Jahren.

 

Häufigkeit der Treffen

Die Gruppe trifft sich 1 Mal im Monat jeweils am 3. Donnerstag von 18.00 bis 20.00 Uhr. Die Gruppe fängt pünktlich um 18 Uhr an.

 

Regelmässige Teilnahme

Häufiges oder nicht gemeldetes Fehlen einzelner Mitglieder wirkt sich störend auf das Klima in der Gruppe aus. Es ist deshalb wichtig, dass sich die Mitglieder zur regelmässigen Teilnahme verpflichten und unvermeidliches Fernbleiben vor dem Gruppentreffen der Kontaktperson mitteilen. (Abmelden bei der Gruppenleitung per SMS/WhatsApp oder Mail)

 

Gesprächsablauf

  • In einer kurzen Anfangsrunde teilt jedes Mitglied mit, wie es ihm geht und was es in der nachstehenden Diskussionsrunde besprechen möchte. Möglich ist auch, unverarbeitetes aus der letzten Sitzung anzusprechen. Während der Anfangsrunde sollte nicht diskutiert werden!
  • Nun folgt die Diskussionsrunde, für die mit Vorteil ein Hauptthema gewählt wird. Das ermöglicht eine vertiefte Auseinandersetzung.
  • Zum Abschluss erfolgt eine Schlussrunde, die es auch den Schweigsameren des Abends ermöglicht, sich zu äussern. Dabei teilen die Gruppenmitglieder mit, wie es ihnen während der Gruppensitzung ergangen ist. Wichtig ist dabei, dass sich alle bemühen, nicht mehr zum Diskussions-Thema des Abends zurückzukehren oder Aussagen aus der Schlussrunde zu kommentieren. Ziel ist, gemeinsam abzuschliessen, bevor die ersten zum Bahnhof eilen. Diskussionswürdiges aus der Schlussrunde kann aber beim nächsten Treffen zum Thema gemacht werden.

 

Kosten

Wenn man das erste Mal als Gast reinschnuppern kommt, kostet das natürlich nichts. Entscheidet man sich dann, fix in die Gruppe zu kommen, kostet es einmalig Fr. 50.- (per Einzahlungsschein ans Selbsthilfezentrum Zürcher Oberland). Danach pro Treffen und Teilnehmer Fr. 5.–. Dieser Betrag wird direkt vor Ort in ein Kässeli beim Selbsthilfezentrum getan.

 

Schweigepflicht

Alles, was in der Gruppe besprochen wird, ist streng vertraulich und darf keinesfalls nach aussen getragen werden. Vertrauen ist das A und 0. Zur Schweigepflicht gehört auch, dass einzelne Gruppenmitglieder untereinander nicht über andere aus der Gruppe reden. Untergruppen sind konfliktträchtig. Wenn sich Einzelne ausserhalb der Gruppe treffen, sollten sie die anderen darüber informieren und ihnen die Sicherheit geben, dass nicht anwesende Gruppenmitglieder bei solchen Treffen kein Thema sind.

 

Pünktlichkeit:

Die Teilnehmer kommen pünktlich zu den Gruppentreffen, damit Zuspätkommende nicht in unpassenden Momenten hineinplatzen. Dies würde viel Unruhe erzeugen.

 

Von sich selber sprechen

Jedes Gruppenmitglied kommt in erster Linie wegen sich selber in die Gruppe und bringt sich mit seinen persönlichen Erfahrungen und Meinungen ein. Beschreibungen der Probleme von Drittpersonen sind für die Gruppe nicht förderlich. Die Gruppenmitglieder bemühen sich, per «ich» und nicht per «man» oder «wir» zu sprechen.

 

Handys

Die Handys sind während den Treffen auszuschalten oder auf lautlos gestellt, damit wir nicht gestört werden. Auch lassen wir sie in der Tasche und drücken während der Sitzungen nicht auf den Telefonen herum (aus Respekt vor den anderen Teilnehmern, denen wir gerne aufmerksam zuhören und somit den Respekt erweisen möchten).

 

Austritt aus der Gruppe

Wenn Mitglieder plötzlich, ohne Abmeldung fernbleiben, erweisen sie der Gruppe einen schlechten Dienst. Die Gruppe empfindet das als Kränkung und wird verunsichert. Wer aus der Gruppe austreten will, teilt dies am besten anlässlich eines Gruppentreffens mit oder meldet sich bei der Gruppenleitung außerhalb eines Treffens. Selbstverständlich sollte der Entscheid von der Gruppe akzeptiert werden.

 

Störungen haben Vorrang

Es ist durchaus normal, dass sich jemand im Verlauf einer Diskussion aus irgendeinem Grund gestört fühlt und deshalb der Diskussion nicht mehr folgen kann. Wichtig ist, dass er/sie dies der Gruppe mitteilt – auch mitten in einer heissen Diskussion.

In jeder Gruppe, so auch in einer Selbsthilfegruppe tauchen Unstimmigkeiten (z.B. Unpünktlichkeit, häufiges Fehlen, langatmiges Reden eines Gruppenmitgliedes, Aggressionen, usw.) auf. Je rascher offen in der Gruppe darüber geredet wird, desto grösser ist die Chance, dass dieser Konflikt rasch beigelegt werden kann. Je länger jedoch geschwiegen wird oder hinten herum ausserhalb der Gruppentreffen «verhandelt» wird, desto grösser ist das Risiko, dass sich die Unstimmigkeiten zu eigentlichen Gruppenkonflikten ausweiten. Offenheit fördert ein «stimmiges» Gruppenklima und ist eine Grundbedingung für das Gelingen einer Selbsthilfegruppe!

 

Kontakt: Melde dich doch einfach bei uns. Wir geben dir gerne nähere Auskunft: KONTAKT

 

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